Die Intitiative "Denk mal am Ort" lädt an die Orte ein, an denen NS-Verfolgte lebten oder arbeiteten. 2026 findet sie erstmals in Schleswig-Holstein statt.
Wo Menschen sind, da gibt es auch Geschichten; da gibt es Anekdoten, Erzählungen, Fotos, Gedichte und Illustrationen von Lieblingsorten und Stadterlebnissen. Anlässlich des 825. Rendsburg-Jubiläums sucht das Nordkolleg Texte und Bilder, die Geschichten von und über Rendsburg erzählen.
Es begann im Jahr 2016 als spontanes Projekt. Heute ist die Kulturschlachterei kaum mehr aus dem Rendsburger Kulturleben wegzudenken. Das soziokulturelle Zentrum bietet ohne Eintritt Kunst und Kultur für alle.
„Drunter und Drüber" lautet der Titel einer Ausstellung im Rendsburger Atelier und Wohnhaus des Künstlerpaars Renate Basten und Jürgen Baum, dem „4und20“. Der Titel ist ganz wörtlich gemeint: Ein Teil der Bilder entstand auf bereits bemalten Leinwänden oder auf Fotos, so dass die darunter liegenden Motive durchscheinen.
Was ist typisch jüdisch? Klar, die Mikwe, das Tauchbecken für religiöse Waschungen im Keller des Dr.-Bamberger-Hauses in Rendsburg. Klar, eine Lesehilfe in Form einer...
"Denk mal an Ort" heißt eine Veranstaltungsreihe, die an NS-Opfer an ihren früheren Wohnorten erinnert. Zum ersten Mal fand das Event in Schleswig-Holstein statt.
„Lügenpresse“-Rufe und Rempeleien auf Demos, Beleidigungen in den Kommentarspalten von Medienseiten im Internet: Das Klima für Journalismus wird rauer. Aktuell steht Deutschland nur noch auf Platz 14 der „Rangliste der Pressefreiheit“ für 2026. Damit ist die Lage nur noch „befriedigend“, nicht mehr gut.
Susanne Meyerhoff liest Joachim Meyerhoff: Die Mutter des Schauspielers, der auch als Buchautor erfolgreich ist, sitzt im Kulturkeller in Husum auf dem Podium. Das Publikum der ausverkauften Veranstaltung erfährt dabei einiges über das Mutter-Sohn-Verhältnis und darüber, wie es sich anfühlt, wenn das eigene Leben in ein Buch verwandelt wird.
Joachim Meyerhoff stellt sich nicht die Frage, wie er seine Krise bekämpfen soll. Er fragt sich nur, worüber er schreiben, welche Pflanzen im großen Garten er ausreißen und wann er in der Ostsee baden gehen soll.
Seine Mutter gibt ihm die Antworten.
Die Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek feiert ihre Wiedereröffnung als "Kulturspeicher" und wird damit zum "Dritten Ort" für Stadt, Land und Leute. Am 20. September ist Tag der offenen Tür.
„Norddeutschland ist eher eine Zeit als ein Ort für ihn“, stellt der Wolfgang Herrndorf-Biograf Tobias Rüther fest. Wolfgang Herrndorf und Norderstedt: eine Spurensuche.
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