Ferdinand Tönnies-Briefedition online

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Der Schleswig-Holsteiner Ferdinand Tönnies (1855-1936), geboren in Nordfriesland und langjähriger Professor in Kiel, galt schon zu Lebzeiten als eine der großen Gründerfiguren des Faches Soziologie. Er war international gut vernetzt und bezog in verschiedenen Debatten als Nationalsozialismus-Gegner Stellung. Seine Briefe sind hier online zu lesen.

Unter seinen Briefpartner*innen befinden sich andere Soziologen, wie Max Horkheimer und Max Weber, aber auch die Schriftstellerin Ricarda Huch, der erste tschechoslowakische Präsident Tomáš Garrigue Masaryk und Albert Einstein.

Über 1.800 Briefe

Die Online-Edition, der regelmäßig neue Briefe hinzugefügt werden, wird im Laufe der Zeit über 1.800 Briefe präsentieren. Knapp 1.000 davon stammen aus dem Tönnies-Nachlass, der in der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek aufbewahrt wird.

Die Edition entsteht seit Ende 2021 in einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI), des Trier Center for Digital Humanities (TCDH) und der Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek (SHLB). Weitere Partner sind das Kommunikations-, Informations-, Medienzentrum (KIM) sowie das Sozialwissenschaftliche Archiv (SAK) der Universität Konstanz.

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