Offene Ateliers in Angeln oder die leise Intensität der PeripherieMeinungenUwe Lehmann engagiert sich im Netzwerk „Kunst im Norden“. Für kulturkanal.sh wirft er einen Blick auf die gebündelte Atelieröffnung am kommenden Wochenende in Angeln und Umgebung. zum BeitragEin Grab, Heidegger und HeimatMeinungenIst Heimat ein Ort? Eine Erinnerung? Oder eine Beziehung? Ausgehend von seiner eigenen Familiengeschichte macht sich Martin Lätzel auf die Suche nach einer Antwort. zum BeitragDara Brexendorf: Paradise BeachMeinungenDie Strandsaison hat begonnen. Und genauso wie ein Beach-Body einfach ein Körper am Strand sein sollte, ungeachtet der Figur, sollte die Strandlektüre einfach ein Buch sein, das man am Strand liest, ungeachtet des Genres. Es muss nicht leicht sein, es kann auch schwere Themen behandeln. zum Beitrag
Schönheit ist mehr als Oberfläche. Das wusste schon Friedrich Schiller. In Zeiten von Social Media sollten wir uns das öfter vor Augen halten, meint Martin Lätzel.
Die Eutiner Festspiele stehen an einem entscheidenden Punkt. Die Rettung durch das Schleswig-Holstein Musik Festival mag zunächst beruhigen. Doch genau darin liegt zugleich die große Gefahr: Eutin darf nicht zu einer weiteren beliebigen Spielstätte des SHMF werden.
Kulturinstitutionen tragen eine besondere Verantwortung, wenn Antiintellektualismus und Vereinfachung den öffentlichen Diskurs prägen, findet Martin Lätzel. In Albert Camus findet er einen überraschend aktuellen Verbündeten.
„Lügenpresse“-Rufe und Rempeleien auf Demos, Beleidigungen in den Kommentarspalten von Medienseiten im Internet: Das Klima für Journalismus wird rauer. Aktuell steht Deutschland nur noch auf Platz 14 der „Rangliste der Pressefreiheit“ für 2026. Damit ist die Lage nur noch „befriedigend“, nicht mehr gut.
Was sagt ein Live-Ticker zur Walrettung über unsere Kultur aus? Und sollte man dem medialen Overkill noch selbst etwas hinzufügen? Martin Lätzel wagt eine Analyse.
Der Soldat, die Verlagsmitarbeiterin, die rebellische Jugendliche: In "Reizklima" lässt Silke Knäpper In einer Nordsee-Kurklinik unterschiedliche Menschen zusammentreffen.
Die Eutiner Festspiele stehen exemplarisch für eine grundsätzliche Frage: Welchen Stellenwert hat Kultur in der kommunalen Verantwortung? Die vergangenen Monate haben gezeigt, wie schnell ein funktionierendes System ins Wanken geraten kann, wenn politische Unterstützung fehlt. Sie haben aber auch gezeigt, dass bürgerschaftliches Engagement und wirtschaftliche Initiative in der Lage sind, gegenzusteuern.
Die Vorbereitungen für die aktuelle Ausstellung in den Landesmuseen haben viel Zeit und Sorgfalt gekostet. Das ist gut so, findet Martin Lätzel. Auf diese Weise lässt sie uns unsere Weltbeziehung überdenken.
Die Künstlerin Rebecca Louise Law zeigt in Schleswig, Rendsburg und Molfsee ihre raumfüllenden Installationen aus getrockneten Pflanzen. Für die Stiftung Landesmuseen ist es die zentrale Schau 2026.
Solche Museen gibt es eigentlich in jeder Kleinstadt und selbst in manchen Dörfern zu entdecken. Sie bieten Lokalgeschichte, Nischenthemen und das Gegenteil von Reizüberflutung.
Der gerade erwachsen gewordene Joachim Meyerhoff geht nach München auf die Schauspielschule und erlebt dort bei seinen exzentrischen Großeltern einen Alltag zwischen den Demütigungen des blutigen Anfängerdaseins und dem über Jahrzehnte eingeübten Alkoholismus der älteren Generation. Eine bittersweete Geschichte, wie die gesamte Reihe.
"Letztendlich sah man sich im Spiegel wieder". In Lübeck geht die international renommierte Shilpa Gupta diesem Widerspruch und den (vermeintlichen) Grenzen unserer Gesellschaft auf den Grund.
Direkt nachdem man die Tür zu den Ausstellungsräumen öffnet, schallen Michael Jacksons Klassiker in den Ohren und die bunten Albumcover lachen einem entgegen. Man weiß direkt: Jetzt geht es um den King of Pop. Doch nicht nur das. Gleich am Eingang wird die Dualität des Künstlers als Ikone und als Mensch sichtbar.
Aali muss los – mit dieser Eilnachricht beginnt das gleichnamige Kinderbuch von Dita Zipfel und Finn-Ole Heinrich. Aali, das ist natürlich ein Aal, einer, der sein ganzes Leben bei uns im Nord-Ostsee-Kanal verbracht hat. Doch plötzlich ist alles anders.
So zumindest fühlen es viele Menschen in Deutschland dieser Tage, wenn sie die Nachrichten verfolgen. Doch was ist Wohlstand überhaupt? Unser Kolumnist Martin Lätzel plädiert für einen Perspektivwechsel.
Wenn Shaul Bustan über den Flensburger Hafen spricht, tut er das mit Tönen. Zum Auftakt unserer Reihe "Mensch Musik!" in Kooperation mit dem Landesmusikrat stellen wir Ihnen den international gefragten Musiker, vor der die Szene im Land auf vielfältige Weise bereichert.
In Teil 2 unserer Reihe "Mensch, Musik!" stellen wir Daniela Paulsen vor. „Das hat mit Uff-tata nichts mehr zu tun!“, sagt Paulsen, wenn sie von ihrem Engagement als Landesfachleiterin für Spielleutemusik spricht.
In Freienwill bei Flensburg gibt es einen großen alten Hof, der etwas abseits vom Ort liegt. Hier leben vier Generationen der Familie Großmann unter einem Dach. Weit entfernt vom nächsten Nachbarn, mitten in der Natur, ist es trotzdem selten still. Denn hier spielt die Musik.
Susanne Vogel am Bass! Sie spielt auf Bühnen und in Studios, lehrt in Hörsälen und Musikzimmern. Für Susanne Vogel ging es geradeaus in die Musik und weiter gen Norden. In unserer Reihe "Mensch, Musik" stellen wir die Profi-Bassistin vor.
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