Anne Riecke will 2025 Kunst und Kultur für alle

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Schon junge Leute sollten an Kunst und Kultur herangeführt werden, wünscht sich Anne Riecke im Rahmen der Neujahrs-Aktion von kulturkanal.sh. Die ehemalige Bürgermeisterin von Hennstedt ist für die FDP neu in den Landtag eingezogen und betreut für ihre Fraktion unter anderem das Thema Kultur. Sie wirft einen Blick voraus auf 2025:

„Kultur darf nicht einer Elite vorbehalten sein“

„Kunst und Kultur sind Ausdruck unserer Gesellschaft. Aber das kulturelle Leben darf nicht nur einer Elite vorbehalten sein, sondern muss ein Projekt für alle Menschen bleiben. Deshalb muss es 2025 auf der einen Seite auch weiterhin eine Kulturförderung geben, aber mindestens genauso wichtig ist, dass wir bereits junge Menschen an kulturelle Angebote heranführen. Denn wer soll in Zukunft in unsere Theater oder Kinos gehen, Museen besuchen oder sich Konzerttickets kaufen, wenn dafür überhaupt kein Interesse geweckt wurde?

Deshalb hat sich die FDP-Fraktion stets für kulturelle Bildung bei Kindern und Jugendlichen stark gemacht und wird es weiter tun. Dazu gehört u.a. die Stärkung der Musikschulen. Deren Zukunft ist derzeit vielerorts ungewiss, weil sie mit Lehrkräften keine Honorarverträge mehr abschließen dürfen. Wenn Musikschulunterricht aber unbezahlbar wird, dann verlieren wir eine Möglichkeit, um junge Menschen an Instrumente, an Musik heranzuführen.

Kultur-Angebote für den schulischen Ganztag

Ganz aktuell fordern wir, dass die Landesregierung die Vereine und Verbände mit ins Boot holt, um die Ganztagsbetreuung an Grundschulen auszugestalten. Musikschulen, Theater, aber auch viele weitere Angebote aus dem Bereich Kunst und Kultur können hier eine enorm wichtige Rolle spielen. Außerdem würden beide Seiten von einem Austausch profitieren. Leider hält sich die Bildungsministerin derzeit mit verbindlichen Vereinbarungen über die Ausgestaltung der Ganztagsbetreuung sehr zurück.

Unsere kulturellen Einrichtungen ächzen häufig unter einer großen Last an Bürokratie. Viele Gebäude stehen unter Denkmalschutz, sodass eine Modernisierung kaum möglich ist oder sehr teuer wird. Ich hoffe, dass die Landesregierung im Jahr 2025 endlich Erleichterungen auf den Weg bringt. Die Budgets von Kulturbetrieben sind klein, da darf man ihnen nicht unnötige Lasten aufbürden, die sie finanziell in die Knie zwingen.

Ich wünsche mir ein vielfältiges kulturelle Leben in Schleswig-Holstein, zu denen nicht nur die Landestheater oder das Schleswig-Holstein Musikfestival gehören, sondern auch die freien Theater und kleinen Kulturbetriebe im ganzen Land.“

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