Eutiner Festspiele – neue Tribüne und Webers „Freischütz“ neu gedacht

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Vor den 73. Eutiner Festspielen liegt ein neues, historisches Kapitel: Zum Spielzeit-Start mit der Premiere des Musicals „Jesus Christ Superstar“ müssen die moderne Tribüne für fast 2.000 Zuschauer und der Orchestergraben fertig sein. Im Herbst 2022 war die 45 Jahre alte Tribüne im Schlossgarten abgerissen worden. Die neue Tribüne ist ein vom Denkmalschutz genehmigtes Meisterwerk moderner Architektur des Hamburgers Holger Moths. Bauherrin ist die Stadt Eutin, die Eutiner Festspiele gGmbH hat einen Nutzungsvertrag.

„Wir haben in sehr kurzer Zeit alle Voraussetzungen für eine außergewöhnliche Saison 2024 geschaffen“, schildert die für das Programm zuständige Geschäftsführerin Anna-Luise Hoffmann. Dazu zählten vor allem die Verpflichtung von Regisseuren und musikalischen Leitern sowie Verträge mit Orchestern und namhaften Künstlern für Solokonzerte.

Geschäftsführer Falk Herzog ergänzt: „Wir hoffen, dass wir mit der neuen Tribüne viele Neugierige in den Eutiner Schlossgarten locken können. Und treue Festivalbesucher wie auch neue Gäste wollen wir mit einem fulminanten Programm davon überzeugen, dass es sich lohnt, auch in den nächsten Jahren wieder zu kommen.“

Übrigens: Carl Maria von Webers Oper „Der Freischütz“, mit der 1951 die Geschichte der Eutiner Festspiele begann und die seit dem 43 Mal auf dem Spielplan stand, hat am 19. Juli Premiere. Bis zum 15. August sind neun Aufführungen geplant. Starregisseur Anthony Pilavachi wird inszenieren. Die musikalische Leitung hat Leslie Suganandarajah.

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