kulturkanal lädt wieder zum Spazieren ein, diesmal geht´s nach Plön am See. Heute bekommen Sie drei Bilder und wieder kommt es auf den Blickwinkel an.
Starten wir mit der Nikolaikirche im Zentrum der Stadt. Am 24. Juni 1864 abgebrannt und in nur zwei Jahren vom preußischen Baurat Hermann Georg Krüger im neuromanischen Stil wieder aufgebaut. Wir stehen mit dem Rücken nach Westen, blicken auf den Kirchturm. Klick – rund 60 Meter hoch.
Drehen wir uns nach Süden, geht es auf Kopfsteinpflaster den Schlossberg hinauf.
Auf halber Strecke, hinter dem Rathaus schauen wir nach rechts, die Rathaustwiete hinunter. Dort finden wir unser zweites Motiv. Ein Tor mit einer Jahreszahl, 1236 und das Stadtwappen. Es ist das Jahr in dem Plön das Lübsche Stadtrecht bekam. Nein, das ist kein mittelalterliches Stadttor, wie es viele Urlauber glauben. Erst 1928 ließ es der damalige Bürgermeister Brandenburg errichten und die Einheimischen nennen es seitdem „Brandenburger Tor“.
Der Aufstieg geht weiter. Unser Ziel ist die Schlossterrasse. Der Blick gehört dem See, dem Plöner See. Ost-Süd-Richtung. Wir sind fast auf Augenhöhe mit dem Turm der Nikolaikirche. Er, links von uns fast 60 Meter hoch, der See in Bahnhofsnähe ist fast 60 Meter tief. Aber Achtung Segler, Paddler und Ruderer. Richtung Süden, mitten im See, ist es an einigen Stellen flach und steinig….


