Ortsbilder: Appen im alten neuen Jahr

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Diese Ortsbilder sind nicht nur eine Reise nach Appen im Kreis Pinneberg, sondern auch eine kleine Reise durch die Zeit. Sie sind nämlich nicht mehr neu, entstanden sind sie im neuen Jahr 2024. Dann lagen sie etwas zu lange im Ordner rum. Plötzlich war draußen schon Frühling und auf den Bildern noch Winter. Jetzt passen sie endlich wieder zur Jahreszeit.

Der Ort Appen wird durch die vielen Baumschulen geprägt. Foto: Pauline Reinhardt

Wichtig in Appen: in Reih und Glied stehen, bei den beiden prägenden Arbeitgebern des Dorfes, den Baumschulen und der Jürgen-Schumann-Kaserne. Letztere darf man allerdings nicht fotografieren.

2024 war das Jahr der Bauernproteste. Foto: Pauline Reinhardt

Gummistiefel hängen 2025 nicht mehr am Ortsschild, die Bauernproteste sind vorbei.

Flash Bang! Foto: Pauline Reinhardt

Ein Flash Bang ist auch die Musik der russischen Komponistin Sofia Asgatowna Gubaidulina. Die 93-Jährige lebt in Appen. Ihre Kompositionen wurden 1979 vom Verband der sowjetischen Komponisten als „lärmender Schlamm statt musikalischer Innovation, ohne Bezug zum realen Leben“ beschrieben. Sie sind mystisch und vielschichtig, inspiriert von elektronischer Musik.

In Appen gibt es viele Pferde. Foto: Pauline Reinhardt
Verschlafenes und verschlossenes Appen. Foto: Pauline Reinhardt

Appen erscheint auf den ersten Blick etwas verschlafen und verschlossen. Aber von 1990 bis 2015 hat hier jedes Jahr die größte ehrenamtliche Benefizveranstaltung Deutschlands stattgefunden. Bei Appen musiziert wurden gleich mehrere Rekorde gebrochen: größte Feuerwehrveranstaltung zu Gunsten krebskranker Kinder in Deutschland, größte norddeutsche Pflanzentombola und größtes norddeutsches Kuchenbuffet.

Ein Hund in Appen. Foto: Pauline Reinhardt

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