Malte Jochimsen ist Veranstalter und Manager. Für kulturkanal.sh schaut er aufs Jahr 2026:
In erster Linie wünsche ich mir, dass diese unsäglichen Kriege auf dieser Welt aufhören. Dass Menschen nicht länger leiden, fliehen oder sterben müssen und Frieden wieder mehr Raum bekommt als Angst und Gewalt.
Ich wünsche mir den Mut der Menschen, wieder auf Kulturevents zu gehen, sich zu begegnen und gemeinsam Zeit zu verbringen. Kultur ist kein Luxus, sie ist ein Grundbedürfnis. Sie muss für jeden bezahlbar sein.
Mein Traum ist, dass sich die Politik stärker dafür einsetzt und auch bedürftigen Menschen einen echten Zugang zu Kultur ermöglicht. Kultur bedeutet Teilhabe, Würde und Zusammenhalt.
Projekte und Kulturevents
Für mich persönlich hoffe ich natürlich, dass sich meine Projekte und Kulturevents in diesem umkämpften Markt behaupten können. Denn meine Kreativität ist auch mein Einkommen. Ich lebe davon, Ideen zu entwickeln, Orte zu schaffen und Menschen zusammenzubringen. Diese Arbeit verdient nicht nur ideelle Anerkennung, sondern auch wirtschaftliche Perspektiven.
Mein Kulturtipp: Ich wünsche mir ein „volles Haus“ auf meinem 80er-/90er-Jahre-Festival in Eggebek auf dem Flugplatz, dem Shelter Festival. Ein Wochenende voller Musik, Erinnerungen und Begegnungen.
Wo auch immer jeder Mensch seine kulturelle Heimat findet: Ich wünsche allen Spaß, Freude und besondere Momente. Und mein Dank gilt all jenen, die sich tagtäglich für Kultur einsetzen. Egal ob auf, vor oder hinter der Bühne. Ohne sie wäre unsere Welt um vieles ärmer.
(Neujahrsstatement 2026 von Malte Jochimsen)
Mehr über Malte Jochimsens Projekte und Kulturevents:
→ inconcert.de
→ shelter-festival.de