Mit der Kunst ist es bisweilen nicht immer ganz einfach. Man müsse ihr überall hin folgen, sagt Bianca Leidner vom Kulturverein Probstei. Auch wenn es ans Bügelbrett ist.
Mit 27 zu 25 Stimmen bei vier Enthaltungen lehnten die Mitglieder des Kreistages Plön einen Antrag (TOP: 20.1.) der CDU-Fraktion ab, die bereits im Juli einstimmig beschlossen zwei zusätzliche Stellen für die Kreis Musikschule nicht in den Stellenplan 2024 einzustellen, sondern in den Stellenplan 2025 zu verschieben.
Ein fester Fahrplan. 272 Haltepunkte mit schon vielen wartenden „Kunden“. 130.970 Ausleihen im Jahre 2023. Das ist die Bilanz der beiden Bücherbusse im Kreis Plön. 1974, also vor 50 Jahren wurde dieses Angebot im Kreis Plön gestartet und es hat sich bis heute bewährt.
Nachdem der Plöner Kreistag einstimmig dem neuen Musikschulkonzept zugestimmt hatte, stehen die dafür benötigten Planstellen nun überraschend auf der Kippe.
Gestern haben wir uns einen Spaziergang angeschaut, der als Drei-Personen-Projekt entstanden ist. Heute geht es um einen Erinnerungsort, an dem mehr als 100 Personen beteiligt waren, initiiert vom Bildhauer Jan Koberstein. Genauso wie dieser Ort durch die Hände vieler Menschen entstanden ist, handelt es sich bei dem Schmoeler Hexenstein nicht wirklich um einen Stein, sondern um ganz viele Ziegel, die zusammen ein Steingewölbe bilden.
Das Leben von Opfern der NS-Diktatur in den Mittelpunkt stellen, nicht deren Tod: Das ist die Idee der Initiative „Denk mal am Ort“. Sie entstand 2016 in Berlin. Jetzt erreicht die Bewegung Schleswig-Holstein.
In der Politik wird intensiv über die Zukunft debattiert. In der Kultur bleibt es auffallend still. Warum gelingt es den Kulturinstitutionen nicht, sich geschlossen für gesellschaftlichen Zusammenhalt und kulturelle Vielfalt einzusetzen? Unser Kolumnist Martin Lätzel formuliert fünf Thesen, warum Kunst und Kultur eine aktivere Rolle spielen müssen – und warum es an der Zeit ist, gemeinsam mehr Wir zu wagen.
Zur Kultur- und Kreativwirtschaft gehören neben Musik, Theater, Literatur, Film und Malerei auch Presse, Rundfunk und Werbung, die Software- und Games-Industrie und die Architektur. Die Zahl der Beschäftigten ist hoch, ihre Löhne sind häufig niedrig.