Wo begegnet uns Klaus Groth heute? Wir haben uns auf die Suche nach Orten im Land gemacht, die den Namen des Dichters tragen oder anderweitig an ihn erinnern. In diesem Beitrag entsteht eine wachsende Sammlung aus Straßen, Häusern, Plätzen, Denkmälern und Zeilen.
Auf Kritzelschnipsel Nr. 20 prostet uns der niederdeutsche Dichter Klaus Groth zu. Würde er noch leben, hätte er allen Grund dazu. Am 27. Oktober wird „seine“ Ausstellung in Heide eröffnet, darin erzählen Comics von Leben und Werk des Dithmarschers. Und ein eigenes Comic-Heft bekommt er dann auch!
In unse plattdüütsche Rubrik dörv düsse Mann ni fehlen: Klaus Groth. Nu, wo he a 125 Johr dood is, kriggt de Dichtersmann een eegene Utstellung und dorto een eegene Comic-Heft – oder annersrum
Hier kummt Plattschnack Nr. 15. Hier kiekt wi dree Wöör an, bi de man sik knapp denken kann, wat se heet. Kennt jüm düsse Utdrücke: Püster, Schleef, Bagaasch?
Was hält Kulturarbeit am Laufen, wenn die großen Ziele unerreichbar scheinen und der Alltag aus Routinen, Finanzlöchern und schlechten Nachrichten besteht? Mit Odo Marquards Philosophie des Alltags und Albert Camus’ glücklichem Sisyphos hält Martin Lätzel ein Plädoyer für Pragmatismus, Beharrlichkeit und die kleinen Feste dazwischen.
In der Pinneberger Drostei wurde am Sonntag eine Kunstausstellung über Stille eröffnet – im vorletzten Wintermonat, wenn man eigentlich denke würde, dass wir eh schon viel zu viel davon haben. Es ist sehr ruhig draußen: Kaum Vogelgesang, keine spielenden Kinder, selbst lärmende Betrunkene ziehen sich in die Häuser zurück. Vielleicht tut es gerade jetzt gut, Wertschätzung für die Stille zu finden. Aushalten muss man sie eh.