Auf der stillgelegten Bahnstrecke zwischen Bad Malente-Gremsmühlen (Ostholstein) und Lütjenburg (Kreis Plön) untersuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Forschungsinitiative REAKT Innovationen der Bahntechnik: Welche neuen Technologien werden für den ländlichen Schienenverkehr in Schleswig-Holstein benötigt? Bei einem bundesweiten Förderwettbewerb ist die Forschungsstrecke nun aus 483 Bewerbungen unter die 37 Finalisten gewählt worden – und wird am Mittwoch, 24. April, bei einem Pitch in Berlin präsentiert.
„Wir wollen mit REAKT ein Leuchtturmprojekt mit bundesweiter Strahlkraft entwickeln und zeigen, wie die Mobilität der Zukunft aussehen kann“, erläutert Projektkoordinator Sven Ratjens von der CAU. Es gehe darum zu demonstrieren, wie innovativer Schienenverkehr im ländlichen Raum durch die Nutzung hochinnovativer Technologien neu gedacht werden könne. „Die 17 Kilometer lange Teststrecke mit sieben Bahnübergängen bietet ein bundesweit einmaliges Umfeld, um Forschung voranzutreiben. So können wir uns auch Fragestellungen widmen, die im DB-Netz nicht untersucht werden können.“ Davon überzeugte sich vor Kurzem auch Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck bei einem Besuch in Malente.
An der REAKT-Initiative ist neben der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), der Addix GmbH und dem Tourismus-Forschungsinstitut NIT auch die Muthesius Kunsthochschule als strategischer Partner beteiligt.
Mehr Informationen:
Über den Besuch von Robert Habeck: https://muthesius-kunsthochschule.de/2024/04/03/robert-habeck-besucht-bahn-teststrecke-in-malente/
Über die Forschungsinitiative: https://reakt.sh