"2026 wird aufregend für mich, weil mein Debütroman PARADISE BEACH Ende März im Eichborn Verlag erscheint. Hauptschauplätze sind unsere Ostseestrände hier in Schleswig-Holstein, auch wenn der zentrale Ort im Roman fiktiv ist. Es ist eine Coming-of-Age Geschichte und geht um Körper und Scham. Beides wird vor der Kulisse eines viel zu heißen Sommers verhandelt."
Aali muss los – mit dieser Eilnachricht beginnt das gleichnamige Kinderbuch von Dita Zipfel und Finn-Ole Heinrich. Aali, das ist natürlich ein Aal, einer, der sein ganzes Leben bei uns im Nord-Ostsee-Kanal verbracht hat. Doch plötzlich ist alles anders.
Hallig Hooge, wie auch Helgoland, ist ein ganz typischer Ort für einen Tagesausflug in Schleswig-Holstein. Eine Fährfahrt, ein Rundgang und wieder eine Fährfahrt. Der Journalist und Autor Jan Keith hat sehr viel mehr Zeit dort verbracht. Als Jugendlicher nahm er achtmal für jeweils eine Woche an der Ferienfreizeit seiner Musikschule teil, die jedes Mal auf die Hallig führte. In den 1980er Jahren war das. Als Erwachsener kehrte er immer wieder zurück – und schreibt bis heute die Kolumne "Mein Hooge" für das mare Magazin.
Der Teufel trägt Prada in der Literaturwelt: eine gute Idee. Leider wird in Caroline Wahls neuem Roman "Die Assistentin" nichts daraus gemacht. Die Erzählung bleibt langweilig und blass.
Die beiden Werke des Kieler Künstlers René Schoemakers in der Ausstellung „Dissonance. Platform Germany II“ thematisieren rechte Symbolik und rechten Terror als verdrängte Konstante der bundesrepublikanischen Geschichte.
Der Schriftsteller Markus Thielemann steht mit seinem zweiten Roman, Von Norden rollt ein Donner, auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2024. Es geht um den Wolf, der zurück in der Lüneburger Heide ist – und um den 19-jährigen Jannes, der, wie schon sein Vater und sein Großvater, täglich seine Schafe über die Heideflächen treibt, während die Emotionen im Dorf hochkochen. Kann Heimatschutz Gewalt rechtfertigen? Wo es vordergründig um Wolfspolitik geht, stößt er bald auf Hass, völkische Ideologie – und auf ein tiefes Schweigen.
Am 80. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz versammelten sich 9.000 Menschen auf dem Kieler Rathausplatz, um ein Zeichen gegen das Vergessen und für Demokratie zu setzen. Die Organisatorin Denise von Schön-Angerer, Theaterpädagogin am Theater Kiel, spricht mit kulturkanal.sh über die Notwendigkeit, sich gerade jetzt zu positionieren.
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