Die Lübecker Museen geben die Überreste eines Selk'nam-Mannes an Chile zurück. Ein weiterer wichtiger Schritt zur Aufarbeitung kolonialer Geschichte und zum respektvollen Umgang mit indigenem Erbe.
Günter Grass war nicht nur Schriftsteller. Er war auch Maler – und leidenschaftlicher Tänzer und Koch. Im vergangenen Jahr hat das Günter Grass-Haus dem Kochen eine Ausstellung gewidmet, wie mir die Mitarbeiterin an der Kasse erzählt. Dieses Jahr geht es in der Ausstellung GRASS TANZBAR um den Tanz: als Politikum, als Gangart durchs Leben, als etwas, das uns alle betrifft.
Die Grenze zwischen BRD und DDR verlief auch durch die Ostsee. Was bleibt zurück, wenn nicht nur Gras über die Geschichte wächst, sondern Wind und Wellen die Erinnerung verwässern?
Vor 100 Jahren erschien Thomas Manns Roman „Der Zauberberg". Im Lübecker Museumsquartier St. Annen wird das Jubiläum mit einer Doppelausstellung begangen.
Denkt man an die Altstadt von Lübeck, kommen einem zunächst Holstentor, Kirchen und Marzipan in den Sinn. Doch bei einem Spaziergang durch die Hansestadt gibt es auch Graffiti, Skulpturen oder Collagen zu entdecken.
"Denk mal an Ort" heißt eine Veranstaltungsreihe, die an NS-Opfer an ihren früheren Wohnorten erinnert. Zum ersten Mal fand das Event in Schleswig-Holstein statt.
Mitte November entfernten Unbekannte ein Pride-Banner, das am Kesselhaus der Muthesius Kunsthochschule in Kiel befestigte war und ersetzten es durch eine Deutschlandfahne. Die Tat, die als gezielter Angriff auf queeres Leben und die Werte der Kunsthochschule gewertet wird, hat bundesweit Kritik ausgelöst.
Zum Kriegsende vor 80 Jahren lagern in Deutschland noch unvorstellbare Mengen an Munition. Die Alliierten beschließen, diese in festgelegten Arealen in Nord- und Ostsee zu entsorgen. Seitdem liegen etwa 300.000 Tonnen versenkter Waffen auf dem Boden der Ostsee, insgesamt sind es schätzungsweise 1,6 Millionen Tonnen in deutschen Gewässern.
Eines der „Schönsten Deutschen Bücher“ des Jahres 2024 kommt aus Kiel. Der Katalog der Muthesius Kunsthochschule steht auf der Shortlist der Stiftung Buchkunst in der Kategorie „Kunstbuch, Fotobuch, Ausstellungskataloge“.
Die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung zeichnet jedes Jahr 32 Selbständige, Unternehmen sowie Projekte mit dem Titel „Kultur- und Kreativpilot*innen Deutschland" aus. Damit wird das Potenzial der Kultur- und Kreativschaffenden für Wirtschaft und Gesellschaft sichtbar. Bis zum 1. Juli 2024 können sich Kreativschaffende wieder mit ihren Ideen, Unternehmen und Projekten bewerben.
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