Hier kummt Plattschnack Nr. 15. Hier kiekt wi dree Wöör an, bi de man sik knapp denken kann, wat se heet. Kennt jüm düsse Utdrücke: Püster, Schleef, Bagaasch?
Wenn ik mi a wedder över een und de süllviche Minsch argern doh und dat nix Niies is, denn seggt mien Vadder düsse Schnack to mi: „Vun´n Oss kannst du ni mehr verlang´ as´n gode Stück Fleesch.“ Wat he dormit meent? Dat vertell ik jüm hier.
Wenn een krakeelt „Hess` a höört???“, denn seggt de annere meist: „Nee, gifft dat wat Niies?“ Denn ok op Platt ward veel schnackt – över dütt und dat und över annere Lüüd. Wenn een so geern tratschen deiht, denn ward geern seggt: „Jo, de dore…! Dree Sprooken kann de schnacken: Hochdüütsch, Plattdüütsch und Över-annern.“
Seit Ende der 1980er Jahre dreht die Kielerin Quinka Stoehr Dokumentarfilme. Begonnen hat sie als Studentin mit einer geliehenen VHS-Kamera. Heute, viele Filme später, ist eines ihrer frühen Werke wieder erschreckend aktuell.
Den "Schrecken des Alltags" auf die Bühne zerren und auf die Spitze treiben. Das kann man beim Punkkonzert oder halt im Stadttheater. Auf der Suche nach des Punkes Kern.