„Gut Wahlstorf hat eine magische Atmosphäre. Die Landschaft und die Natur hier, in die das Gut eingebettet ist, sind zauberhaft. Ich liebe diesen Ort“, schwärmt Louise von Plessen. Sie beschreibt, wie sich auf dem Grundstück mit den uralten Bäumen immer wieder neue Blickachsen auf die Schwentine entdecken lassen. Sie würden einem das Gefühl von Weite vermitteln. Diese Weite spiegele sich auch im Innern des Gutshauses wider: Die ostasiatische Sammlung ihres Ugroßonkels Victor Baron von Plessen stehe für Weite für den Geist.
Was Haberland besonders wichtig ist: Er spricht nicht davon, dass in Pinneberg ein Mahnmal entsteht. Mahnen erinnere an den erhobenen Zeigefinger. Er spricht lieber von einem Denkort. Die Skulptur solle zunächst einfach Freude machen.
Alte Gebäude schützen - und gleichzeitig das Klima schonen und den Tourismus ankurbeln: "Denkmalpflege hat viel mehr zu bieten als oft angenommen", sagt Markus Harzenetter, Vorsitzender der Vereinigung der Denkmalfachämter (VDL). Mit einer Kampagne wollen die bundesweiten Fachämter, zu denen auch das Landesamt für Denkmalpflege in Schleswig-Holstein gehört, das Image ihrer Tätigkeit aufpolieren.
Zwischen Staatsmacht, Grenzkonflikt und demokratischer Öffnung. Eine neue Monografie über das Landesarchiv Schleswig-Holstein zeigt, wie eng Geschichte, Macht und Zugang zu Quellen verbunden sind.
Ein lange umstrittenes Meisterwerk darf in Lübeck bleiben: Ein Gutachten klärt die Eigentumsfrage rund um Jacob van Utrechts „Kerckring-Altar“ – mit spannenden Wendungen in Kunst und Geschichte.
Die Ausstellung "Bestattungskulturen in Lübeck und der Welt" im Industriemuseum Herrenwyk widmet sich dem unterschiedlichen Umgang mit dem Tod in verschiedenen Gesellschaften. Sina Worm hat sich die Ausstellung angeschaut und für kulturkanal.sh mit dem Kurator Lars Frühsorge gesprochen
Judentum und Popkultur? Da knirscht das Klischee. Denn bei jüdischer Kultur würden viele vermutlich an Klezmer-Musik und Woody Allen denken, sagt Thorsten Sadowsky, Direktor der Stiftung Landesmuseen. Nicht aber an Songs, Comics, Serien und Social-Media. Wie breit die jüdische Popkultur in Wahrheit aufgestellt ist und welche Ideen Jugendliche dazu entwickeln, darum ging es bei einer Veranstaltung im Jüdischen Museum Rendsburg.
Eröffnet wurde der Kanal im Juni 1895, also nächstes Jahr vor 130 Jahren. Zu diesem Anlass gab es eine feierliche Zeremonie mit Kaiser Wilhelm II, der kurzerhand beschloss: Der Kanal soll doch nicht Nord-Ostsee-Kanal heißen, sondern nach seinem Großvater benannt werden: Kaiser-Wilhelm-Kanal. Da waren die Gedenkmünzen und Postkarten mit dem eigentlich angedachten Namen, Nord-Ostsee-Kanal, bereits geprägt und gedruckt.
Zum Ändern Ihrer Datenschutzeinstellung, z.B. Erteilung oder Widerruf von Einwilligungen, klicken Sie hier:
Einstellungen