Der Saal im Zentrum des Zoologischen Museums Kiel umfasst zwei Stockwerke. Wandelgänge führen ringsum, an deren Wänden in Vitrinen ausgestopfte Vögel und Säugetiere stehen. Die Mitte des Saals beherrschen die Skelette dreier Wale, das größte misst rund 13 Meter. Die unter der Decke schwebenden Riesenbiester bieten einen spektakulären Anblick, doch die wahren Schätze dieses Museums, das im Jahr 2025 sein 250. Gründungsjubiläum feiert, liegen im Verborgenen.
Im Pinneberg Museum zelebriert eine neue Ausstellung das Reparieren. Bei Studio Sintje in Wyk auf Föhr wird es in Form von Vintagemode und Upcycling gelebt.
Die Ostsee wird gerne als Pfütze bezeichnet. Als Badewanne. Dass man eine Badewanne nicht unterschätzen sollte, macht Olaf Kanter sehr deutlich. Sein Blick auf das Meer ist das eines Seglers. Sein Text ist brandaktuell, bezieht sogar das Hochwasser vom Oktober 2023 ein – indem er erklärt, wie eine schwere Sturmflut in der Nordsee entsteht (durch kräftigen Wind von Nordwest oder West und gewaltige Anziehungskräfte) und wie in der Ostsee: Wenn es Westwind gab, das Wasser nach Osten gedrückt wurde und anschließend langsam zurückschwappen will, dann aber ein Ostwind aufzieht und das Wasser über den Rand der Wanne schwappt, wo Deiche brechen, Städte überflutet und Häfen zerstört werden.
Gerhard Hermanns hat die norddeutsche Landschaft und ihre Eigenwilligkeit in Holzschnitten festgehalten. Vor zehn Jahren ist er verstorben. Ein Blick in den privaten Nachlass.
Was sagt ein Live-Ticker zur Walrettung über unsere Kultur aus? Und sollte man dem medialen Overkill noch selbst etwas hinzufügen? Martin Lätzel wagt eine Analyse.