Wie Möbel und Musikinstrumente Machtstrukturen spiegeln: In Lübeck zeigt die dänische Künstlerin Asta Lynge ihre erste Einzelausstellung in Deutschland. Ihre Arbeiten in der Overbeck-Gesellschaft eröffnen subtile Perspektiven auf Statussymbole, Effizienzdenken und die verborgene Industrie hinter scheinbar vertrauten Objekten.
„Gut Wahlstorf hat eine magische Atmosphäre. Die Landschaft und die Natur hier, in die das Gut eingebettet ist, sind zauberhaft. Ich liebe diesen Ort“, schwärmt Louise von Plessen. Sie beschreibt, wie sich auf dem Grundstück mit den uralten Bäumen immer wieder neue Blickachsen auf die Schwentine entdecken lassen. Sie würden einem das Gefühl von Weite vermitteln. Diese Weite spiegele sich auch im Innern des Gutshauses wider: Die ostasiatische Sammlung ihres Ugroßonkels Victor Baron von Plessen stehe für Weite für den Geist.
Was macht unser Zusammenleben aus und wie wollen wir zusammen leben? Die Gedanken von über 50 KünstlerInnen aus Norddeutschland sind noch bis 18.05 in Pinneberg ausgestellt. Und die über 80 Werken überraschen nicht nur mit ihren unterschiedlichen Stilen und Herangehensweisen.
Kunst soll Schule machen – dafür schickt das Projekt "going public" der Muthesius-Kunsthochschule Künstler:innen an öffentliche Orte. Nadine Kles residiert für sechs Monate in der Gemeinschaftsschule am Brook in Kiel-Gaarden.
Warum macht man immer wieder auf der selben Insel Urlaub? Wie können Tourist*innen dazu beitragen, dass die „Versyltisierung“ nicht weiter voranschreitet? Pauline Reinhardt spricht mit der Schriftstellerin und Journalistin Susanne Fischer, Autorin des Buches "Mein Föhr".
Gitte Hougaard-Werner ist Vorsitzende des Sydslesvig Forening, die kulturelle Hauptorganisation der dänischen Minderheit in Deutschland. Sie freut sich auf zahlreiche wichtige Jubiläen im bevorstehenden Jahr, blickt aber zunächst zurück auf ein besonderes Ereignis.
Föhr hat seit diesem Jahr ein Theater. Dessen Anschrift lautet „Haus 54 in Süderende“ oder auch „an der Rundföhrstraße letztes Haus auf der linken Seite vor dem Ortsausgang in Fahrtrichtung Dunsum/Utersum“. Im ersten aufgeführten Stück geht es um Theodor Storm und seinen Sohn Hans Woldsen Storm.