„Wer een grote Moors hett, de bruuk ok een grote Büx.“
To düsse Schnack mutt man eegentli ni veel seggen. Wer veel hett, de bruuk ok veel – und dor is dat eenerlei ob wi vun veel Schick oder vun veel Geld schnacken doht.
„Jede Dag hett een Broder.“ De dore Schnack hev ik vun mien Oma. Dat hett se oft und geern seggt, tum Bispill wenn de Lüüd dat so schreckli hild harrn. Over am leevsten much se dat so sik sülm seggen.
Mit dem neuen Koalitionsvertrag wird Kultur kein Staatsziel. Das ist gut so, findet Martin Lätzel. Denn auf Bundesebene wäre das gleich doppelt tautologisch.
TikTok statt Tagesschau, Facebook statt Lokalzeitung: Für die meisten Menschen ist es normal, sich im Internet zu informieren. Allerdings geht dabei die Medienvielfalt verloren. Zudem unterliegen die Nachrichtenflüsse auf den großen Social-Media-Plattformen nicht journalistischen Regeln, sondern Algorithmen. Und die bevorzugen Meldungen, die für große Emotionen sorgen. Ob die Inhalte wahr oder falsch sind, spielt dabei nicht immer eine Rolle, teils sind Fake News sogar gewollt. Die Aufsicht über die Plattformen liegt bei den Landesmedienanstalten. Haben die genügend Mittel, um den Kampf gegen Hass und Hetze zu bestehen? Darüber diskutierte der Landtag in Kiel am 26. März 2025.