Geschichte

Der Nord-Ostsee-Kanal: viele Namen, viele Konflikte

Eröffnet wurde der Kanal im Juni 1895, also nächstes Jahr vor 130 Jahren. Zu diesem Anlass gab es eine feierliche Zeremonie mit Kaiser Wilhelm II, der kurzerhand beschloss: Der Kanal soll doch nicht Nord-Ostsee-Kanal heißen, sondern nach seinem Großvater benannt werden: Kaiser-Wilhelm-Kanal. Da waren die Gedenkmünzen und Postkarten mit dem eigentlich angedachten Namen, Nord-Ostsee-Kanal, bereits geprägt und gedruckt.

Lübeck/Peru: Rückgabe sterblicher Überreste

Die Lübecker Museen realisieren die erste Rückgabe von sterblichen Überresten aus dem Bestand der Sammlung Kulturen der Welt

Wer hat hier getanzt? Landesarchiv sucht Erinnerungen an das Prinzenpalais

Das Prinzenpalais, eine repräsentative Dreiflügelanlage im Schleswiger Stadtteil Friedrichsberg, beherbergt seit fast 35 Jahren das Landesarchiv Schleswig-Holstein. Im 20. Jahrhundert waren ein Restaurant, Hotelzimmer,...

F. Jörg Haberland über seinen Denkort in Pinneberg – Teil 1

Am Pinneberger Bahnhof steht ein NS-Bauwerk. Der bildende Künstler F. Jörg Haberland soll dem etwas entgegensetzen.

Mit Pferd und Feder: Film über Comic-Pionier im Wilden Westen

Der wahrscheinlich erste Superheld der Comic-Geschichte heißt „Hugo Hercules“ – und stammt aus der Feder eines Schleswig-Holsteiners.

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Aus dem Archiv

Die Feldmanns: Nicht im Algorith-Mus versinken

Für kulturkanal.sh werfen Petra und Rötger "Brösel" Feldmann vom Bröseline Verlag einen gemeinsamen Blick aufs Jahr 2026.

Stimme abgeben, Stimme erheben: Hartmut Schröder

Der Landesmusikrat Schleswig-Holstein hat die Stimme zum Instrument des Jahres 2025 ausgerufen. Geschäftsführer Hartmut Schröder hofft, das Singen dadurch ein Stück weit mehr in den Alltag zu holen. Mit Blick auf die politische Situation hat er sich vorgenommen, seine Stimme stärker für Demokratie und und den Zusammenhalt einer pluralistischen Gesellschaft zu erheben.

Neuer Katalog zur Dauerausstellung der KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen veröffentlicht

Auf 150 Seiten dokumentiert der zweisprachige Katalog die Verbrechen im KZ-Außenlager, gibt Opfern Namen und Gesicht und beleuchtet die historische Aufarbeitung nach 1945. Fast 1.000 Namen inhaftierter Personen sind mit Lebensdaten aufgeführt. Der Katalog ist ab sofort an der Gedenkstätte und im Buchhandel erhältlich und ermöglicht eine vertiefende Auseinandersetzung.

Ein Grab, Heidegger und Heimat

Ist Heimat ein Ort? Eine Erinnerung? Oder eine Beziehung? Ausgehend von seiner eigenen Familiengeschichte macht sich Martin Lätzel auf die Suche nach einer Antwort.

Ein Leben für den Holzschnitt: Gerhard Hermanns

Gerhard Hermanns hat die norddeutsche Landschaft und ihre Eigenwilligkeit in Holzschnitten festgehalten. Vor zehn Jahren ist er verstorben. Ein Blick in den privaten Nachlass.