Die Stadt Schleswig wirbt seit 2015 aktiv mit einer Wikingervergangenheit. Doch das Branding als Wikingerstadt stößt auch auf Kritik. 2023 arbeitete eine externe Kommission gemeinsam mit der Bevölkerung an Lösungswegen. Was zwei Jahre später nachwirkt.
„Superjuden“ nennen sich die Fans des Fußballclubs Ajax Amsterdam. „Superjuden“ lautet auch der Titel einer Ausstellung im Jüdischen Museum Rendsburg, die sich mit jüdischen Spuren und Einflüssen im Fußball befasst. Ein besonderer Blick gilt den Nord-Clubs.
„Gut Wahlstorf hat eine magische Atmosphäre. Die Landschaft und die Natur hier, in die das Gut eingebettet ist, sind zauberhaft. Ich liebe diesen Ort“, schwärmt Louise von Plessen. Sie beschreibt, wie sich auf dem Grundstück mit den uralten Bäumen immer wieder neue Blickachsen auf die Schwentine entdecken lassen. Sie würden einem das Gefühl von Weite vermitteln. Diese Weite spiegele sich auch im Innern des Gutshauses wider: Die ostasiatische Sammlung ihres Ugroßonkels Victor Baron von Plessen stehe für Weite für den Geist.
Was Haberland besonders wichtig ist: Er spricht nicht davon, dass in Pinneberg ein Mahnmal entsteht. Mahnen erinnere an den erhobenen Zeigefinger. Er spricht lieber von einem Denkort. Die Skulptur solle zunächst einfach Freude machen.
Alte Gebäude schützen - und gleichzeitig das Klima schonen und den Tourismus ankurbeln: "Denkmalpflege hat viel mehr zu bieten als oft angenommen", sagt Markus Harzenetter, Vorsitzender der Vereinigung der Denkmalfachämter (VDL). Mit einer Kampagne wollen die bundesweiten Fachämter, zu denen auch das Landesamt für Denkmalpflege in Schleswig-Holstein gehört, das Image ihrer Tätigkeit aufpolieren.
Sommersonnenwende und Mittsommer geben Anlass zum Feiern. Das zeigt sich auch in der schleswig-holsteinischen Festivallandschaft. Hier kommt der Festivalkalender für die zweite Junihälfte.
Flucht und Rückkehr, Weggehen, Ankommen und ein Blick zurück in die Corona-Zeit. Das sind einige der Themen, mit denen sich die Filme des 28. Filmfests Schleswig-Holstein befassen.