Denkt man an die Altstadt von Lübeck, kommen einem zunächst Holstentor, Kirchen und Marzipan in den Sinn. Doch bei einem Spaziergang durch die Hansestadt gibt es auch Graffiti, Skulpturen oder Collagen zu entdecken.
"Man ist schnell in Hamburg und schnell im Grünen", sage ich immer, wenn mich jemand nach den Vorteilen des Lebens in Pinneberg fragt. Pinneberg ist keine schöne Stadt. In den 1970er Jahren wurden viele historische Gebäude abgerissen, im Zentrum reihen sich einige Ketten an andere Läden, die sich selten lange halten können. Man muss schon genau hinschauen, um hier etwas Besonderes zu entdecken.
Nicht in Venedig, sondern im Eiscafé Venezia spielt Maja Delinićs Inszenierung von Carlo Goldonis „Der Diener zweier Herren“ auf der Lübecker Travebühne. Zwischen Gelato, Italopop, Machismo und Mafiafilm-Zitaten entsteht ein Abend über deutsche Italiensehnsucht, italienische Amerikaträume und die erstaunliche Haltbarkeit kultureller Klischees.
Die Reihe Meisterschüler – Meister wird bereits seit ein paar Jahren beim Schleswig-Holstein Musikfestival durchgeführt. Dieses Jahr durfte die 31-jährige Anastasia Kobekina Meisterin sein und mit vier ausgesuchten Musikstudent_innen, vulgo „Meisterschülern“ ein Quintettprogramm erarbeiten und auf die Bühne bringen.
Eine Technologie, die uns unterstützt, ganz basale menschliche Probleme zu lösen, statt sie zu verstärken? Eine schöne Utopie, meint Martin Lätzel bei der "Lektüre von Yuval Noah Hararis "Nexus"
Kirsten Boies Roman „Der Hoffnungsvogel“ tourt bald als Figurentheaterstück durch Stormarns Grundschulen. Der Kreis hat sich die Rechte dafür gesichert. Kreiskulturreferentin Tanja Lütje und Landrat Henning Görtz erklären, warum.