Franz Werfels „Bocksgesang“ ist über 100 Jahre alt, aber ein passender Beitrag zur Debatte um Zuwanderung und Fremdenhass. Zumindest, wenn es so auf den Punkt gebracht wird, wie es das Schleswig-Holsteinische Landestheater in seiner aktuellen Aufführung tut.
Großformatige Bilder von jüdischen Schleswig-Holsteiner:innen hängen in dem Raum, den Besucher:innen des Jüdischen Museums in Rendsburg als erstes betreten. Darüber leuchtet ein Schriftzug: „»A MENTSH IS A MENTSH“. Doch ab Ende Januar bleibt der Schriftzug dunkel. Der Schöpfer der Lichtinstallation, der Frankfurter Künstler Naneci Yurdagül, will damit gegen wachsenden Rassismus und Antisemitismus protestieren.
Todesstoß für die kulturelle Bildung oder wichtiger Schritt gegen prekäre Arbeitsverhältnisse in der Kultur? Die Umsetzung des Herrenberg-Urteils stellt Musikschulen und ihre Lehrkräfte vor große Herausforderungen.
Der Landesverband freie darstellende Künste SH hat einen neuen Vorstand gewählt. Mit frischen Impulsen will das Team die Vernetzung und Sichtbarkeit stärken.
Zieht man einen Strich auf der Landkarte von Husum nach Rendsburg und einen weiteren von Heide nach Schleswig, kreuzen sich diese ziemlich genau in Bergenhusen (Kreis Schleswig-Flensburg).