Judentum und Popkultur? Da knirscht das Klischee. Denn bei jüdischer Kultur würden viele vermutlich an Klezmer-Musik und Woody Allen denken, sagt Thorsten Sadowsky, Direktor der Stiftung Landesmuseen. Nicht aber an Songs, Comics, Serien und Social-Media. Wie breit die jüdische Popkultur in Wahrheit aufgestellt ist und welche Ideen Jugendliche dazu entwickeln, darum ging es bei einer Veranstaltung im Jüdischen Museum Rendsburg.
Franz Werfels „Bocksgesang“ ist über 100 Jahre alt, aber ein passender Beitrag zur Debatte um Zuwanderung und Fremdenhass. Zumindest, wenn es so auf den Punkt gebracht wird, wie es das Schleswig-Holsteinische Landestheater in seiner aktuellen Aufführung tut.
Großformatige Bilder von jüdischen Schleswig-Holsteiner:innen hängen in dem Raum, den Besucher:innen des Jüdischen Museums in Rendsburg als erstes betreten. Darüber leuchtet ein Schriftzug: „»A MENTSH IS A MENTSH“. Doch ab Ende Januar bleibt der Schriftzug dunkel. Der Schöpfer der Lichtinstallation, der Frankfurter Künstler Naneci Yurdagül, will damit gegen wachsenden Rassismus und Antisemitismus protestieren.
Aktuell läuft die Plattdeutsche Woche im Kreis Schleswig-Flensburg. Mehr Aufmerksamkeit soll das Plattdeutsche außerdem durch eine neue niederdeutsche Medienplattform erhalten.
Das Europäische Hansemuseum sucht Teilnehmende für eine Fokusgruppe, die das Museum bei der Entwicklung neuer Formate und der Gestaltung zukünftiger Ausstellungen unterstützen soll.
Das Förderprogramm Live 500 fördert Livekonzerte mit einem Gesamtbudget in Höhe von knapp 900.000 Euro. Bewerbungen sind bis zum 23. Oktober 2024, 13:00 Uhr möglich.