Franz Werfels „Bocksgesang“ ist über 100 Jahre alt, aber ein passender Beitrag zur Debatte um Zuwanderung und Fremdenhass. Zumindest, wenn es so auf den Punkt gebracht wird, wie es das Schleswig-Holsteinische Landestheater in seiner aktuellen Aufführung tut.
Großformatige Bilder von jüdischen Schleswig-Holsteiner:innen hängen in dem Raum, den Besucher:innen des Jüdischen Museums in Rendsburg als erstes betreten. Darüber leuchtet ein Schriftzug: „»A MENTSH IS A MENTSH“. Doch ab Ende Januar bleibt der Schriftzug dunkel. Der Schöpfer der Lichtinstallation, der Frankfurter Künstler Naneci Yurdagül, will damit gegen wachsenden Rassismus und Antisemitismus protestieren.
Die Musik setzt ein, als Sir John Little die Arme hebt. Seine Hände bewegen sich leicht über der Tastatur seiner Orgel, die in der Rendsburger Fußgängerzone steht. Die Einkaufsstraße ist belebt an diesem Tag, aber nur wenige Köpfe drehen sich zu dem kleinen Orgelspieler und dem Mann, der hinter ihm steht und die Fäden der Marionette führt. Frank Tedsen heißt der Straßenkünstler, der seit vielen Jahren in Rendsburg und anderen Orten der Region auftritt.
Hier kommt der dritte Kritzelschnipsel von Tim Eckhorst. Seine schnellen Skizzen, die er exklusiv für kulturkanal.sh zeichnet, stehen ganz einfach für sich, ohne Titel und ohne Text.
Seit seiner Gründung im Jahr 1986 entwickelte sich das Künstler:innenhaus aus einer lokalen Förderstätte zu einer bedeutenden Kunstinstitution im Norden Deutschlands.
Petra Bolek-Dentler (Theater Die Komödianten) wurde zur neuen Vorsitzenden gewählt. Knut Peters (Theater Combinale) tritt als stellvertretender Vorsitzender neu in den Vorstand ein
Zum Ändern Ihrer Datenschutzeinstellung, z.B. Erteilung oder Widerruf von Einwilligungen, klicken Sie hier:
Einstellungen