„Gut Wahlstorf hat eine magische Atmosphäre. Die Landschaft und die Natur hier, in die das Gut eingebettet ist, sind zauberhaft. Ich liebe diesen Ort“, schwärmt Louise von Plessen. Sie beschreibt, wie sich auf dem Grundstück mit den uralten Bäumen immer wieder neue Blickachsen auf die Schwentine entdecken lassen. Sie würden einem das Gefühl von Weite vermitteln. Diese Weite spiegele sich auch im Innern des Gutshauses wider: Die ostasiatische Sammlung ihres Ugroßonkels Victor Baron von Plessen stehe für Weite für den Geist.
Was Haberland besonders wichtig ist: Er spricht nicht davon, dass in Pinneberg ein Mahnmal entsteht. Mahnen erinnere an den erhobenen Zeigefinger. Er spricht lieber von einem Denkort. Die Skulptur solle zunächst einfach Freude machen.
Alte Gebäude schützen - und gleichzeitig das Klima schonen und den Tourismus ankurbeln: "Denkmalpflege hat viel mehr zu bieten als oft angenommen", sagt Markus Harzenetter, Vorsitzender der Vereinigung der Denkmalfachämter (VDL). Mit einer Kampagne wollen die bundesweiten Fachämter, zu denen auch das Landesamt für Denkmalpflege in Schleswig-Holstein gehört, das Image ihrer Tätigkeit aufpolieren.
Zwischen Staatsmacht, Grenzkonflikt und demokratischer Öffnung. Eine neue Monografie über das Landesarchiv Schleswig-Holstein zeigt, wie eng Geschichte, Macht und Zugang zu Quellen verbunden sind.
Ein lange umstrittenes Meisterwerk darf in Lübeck bleiben: Ein Gutachten klärt die Eigentumsfrage rund um Jacob van Utrechts „Kerckring-Altar“ – mit spannenden Wendungen in Kunst und Geschichte.
Seit Ende der 1980er Jahre dreht die Kielerin Quinka Stoehr Dokumentarfilme. Begonnen hat sie als Studentin mit einer geliehenen VHS-Kamera. Heute, viele Filme später, ist eines ihrer frühen Werke wieder erschreckend aktuell.
Das Förderprogramm Live 500 fördert Livekonzerte mit einem Gesamtbudget in Höhe von knapp 900.000 Euro. Bewerbungen sind bis zum 23. Oktober 2024, 13:00 Uhr möglich.
Im Pinneberg Museum zelebriert eine neue Ausstellung das Reparieren. Bei Studio Sintje in Wyk auf Föhr wird es in Form von Vintagemode und Upcycling gelebt.
Für die Leiterin der Theaterwerkstatt Pilkentafel ist mit Blick auf Erderwärmung und politischem Handeln "Hoffnung gerade nicht naheliegend". Mit einer Solaranlage auf dem Dach der Spielstätte in Flensburg will sie auch ganz praktisch für Nachhaltigkeit sorgen.
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