Die 40. Pole-Poppenspäler-Tage in Husum sind vorüber, und Birgit Empen vom Förderkreis, der das internationale Figurentheater-Festival seit den 1980er Jahren veranstaltet, muss erst einmal tief durchatmen. Denn die Festival-Tage sind für das ehrenamtliche Team immer Stress pur, verrät sie. Doch es hat sich gelohnt: Im Jubiläumsjahr traten zahlreiche Bühnen auf, die seit Langem zu festen Größen der Tage gehören. Aber die Zuschauer:innen konnten sich auch über Debüts freuen. Das Interesse war groß: Viele der abendliche Stücke waren ausverkauft, insgesamt gingen 80 Prozent aller Karten weg.
Aus Husum einen Wallfahrtsort für Puppenspieler zu machen. Diese Idee stand vor 40 Jahren am Anfang der Pole Poppenspäler-Tage. Wenn nun wieder Figurentheaterspieler*innen aus aller Welt in die Graue Stadt am Meer pilgern, lässt sich feststellen: Die Idee ist heute verwirklicht.
Nun ist es also amtlich. Ab sofort „leben“ das Poppenspäler Museum und der Museumsverbund Nordfriesland nicht mehr nur unter einem Dach, sondern richten sich dort als Paar dauerhaft ein.
Hans Peter Kuhn lobt die Kieler Stadtverwaltung und Eugenia Bakurin fordert das Land auf, nicht mit der Kulturförderung nachzulassen. Der Kunstpreis des Landes geht an zwei starke Künstlerpersönlichkeiten.
Gitte Hougaard-Werner ist Vorsitzende des Sydslesvig Forening, die kulturelle Hauptorganisation der dänischen Minderheit in Deutschland. Sie freut sich auf zahlreiche wichtige Jubiläen im bevorstehenden Jahr, blickt aber zunächst zurück auf ein besonderes Ereignis.