Was bleibt von großen Zielen, wenn die Welt in Krisen versinkt? In Stormarn setzt ein Literaturprojekt auf kleine, kreative Schritte: Kinder dichten, gestalten, erzählen – inspiriert von der UN-Agenda 2030. „Aufwind – Kreative Brise“ zeigt, wie Kultur still und wirksam politisch sein kann.
In der Hansestadt findet vom 17. bis zum 21. Juni 2025 das erste Nature Writing Festival Hamburg statt. Mit Gesprächen, Vorträgen und Lesungen dabei sind auch viele Autor*innen, die wir bereits bei kulturkanal.sh vorgestellt haben.
Sie laufen weitgehend unter dem Radar, füllen eine literarische Nische, sind quicklebendig und im Aufwind. Die Rede ist von den offenen Lesebühnen Schleswig-Holsteins. Werner Hajek gibt einen Überblick.
"Das Wattenmeer war als Erzählraum wichtig für mich. Es ist faszinierend, wie sich diese Landschaft durch Licht und Wetter immer wieder wandeln kann. Die Wattlandschaft mit ihren unterschiedlichen Stimmungen kann wie ein Spiegel für die Ängste und Sehnsüchte meiner Figuren sein."
Zur Kultur- und Kreativwirtschaft gehören neben Musik, Theater, Literatur, Film und Malerei auch Presse, Rundfunk und Werbung, die Software- und Games-Industrie und die Architektur. Die Zahl der Beschäftigten ist hoch, ihre Löhne sind häufig niedrig.
Über 45.300 Gäste besuchten die Ausstellung „Joana Vasconcelos. Le Château des Valkyries“ zwischen Mai und November und machten sie zur erfolgreichsten Kunstausstellung der letzten 25 Jahre.
Eine bedeutende Anerkennung für das Niederdeutsch-Friesische PEN-Zentrum: Bei der Jahrestagung der internationalen PEN-Zentren in Krakau wurde das in Hamburg ansässige Zentrum offiziell als Mitglied aufgenommen. Diese Entscheidung wurde von den Delegierten der etwa 140 PEN-Clubs weltweit mit großer Mehrheit getroffen.
Das Flensburger Schifffahrtsmuseum ruft Künstler*innen dazu auf, am Ideenwettbewerb für einen Erinnerungsort zur kolonialen Vergangenheit der Stadt Flensburg teilzunehmen. Insgesamt stehen Preisgelder in Höhe von 6.000 Euro zur Verfügung.