Ein Sonntag im Oktober. Der Regen prasselt gegen die Scheiben, die Stadt liegt still. Im Wohnzimmer bei einer heißen Tasse Tee reichen ein aufgeklappter Laptop und ein paar Klicks, um im Guggenheim Museum in New York zu stehen. Von dort geht es weiter nach Schleswig-Holstein: zur Drostei in Pinneberg, zum Schloss Gottorf in Schleswig.
Zum Ende der Badesaison lädt die Sonderausstellung Bikiniland im Heimatmuseum Heiligenhafen zu einer Rückschau auf den Sommer ein: Wer macht hier wie und warum Urlaub? Vier Exponate (und ein Film über die Entstehung des Bikinis) beleuchten hochaktuelle und vieldiskutierte Seiten des Tourismus‘ am Meer, wie die Zerstörung von dem Hörsinn der Schweinswale durch Speedboote oder das Oben-ohne-Baden für alle.
Im Herbst 2025 beginnen die mehrjährigen Umbau- und Sanierungsarbeiten auf Schloss Gottorf. Mit einer Finissage am Sonntag, 31. August, verabschieden sich die Landesmuseen in die Pause. Dazu finden Führungen, Vorträgen und ein Konzert in der Schlosskapelle statt.
Ulrike Plötz vom Förderverein der Eutiner Festspiele schildert die aktuellen Entwicklungen rund um die Zukunft der Traditionsveranstaltung. Dabei gibt sie einen Einblick in die politischen Hintergründe und die Stimmung hinter den Kulissen.
„Wer een grote Moors hett, de bruuk ok een grote Büx.“
To düsse Schnack mutt man eegentli ni veel seggen. Wer veel hett, de bruuk ok veel – und dor is dat eenerlei ob wi vun veel Schick oder vun veel Geld schnacken doht.
Judentum und Popkultur? Da knirscht das Klischee. Denn bei jüdischer Kultur würden viele vermutlich an Klezmer-Musik und Woody Allen denken, sagt Thorsten Sadowsky, Direktor der Stiftung Landesmuseen. Nicht aber an Songs, Comics, Serien und Social-Media. Wie breit die jüdische Popkultur in Wahrheit aufgestellt ist und welche Ideen Jugendliche dazu entwickeln, darum ging es bei einer Veranstaltung im Jüdischen Museum Rendsburg.
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