"Denk mal an Ort" heißt eine Veranstaltungsreihe, die an NS-Opfer an ihren früheren Wohnorten erinnert. Zum ersten Mal fand das Event in Schleswig-Holstein statt.
Die Intitiative "Denk mal am Ort" lädt an die Orte ein, an denen NS-Verfolgte lebten oder arbeiteten. 2026 findet sie erstmals in Schleswig-Holstein statt.
Das Danevirke Museum soll in einen Neubau einziehen. 1.600 Quadratmeter Nutzfläche bieten viel Platz für Informationen über die Geschichte der Grenzanlagen. Ihre Wurzeln reichen in die Wikingerheit. Heute ist das Danewerk UNESCO-Weltkulturerbe.
Solche Museen gibt es eigentlich in jeder Kleinstadt und selbst in manchen Dörfern zu entdecken. Sie bieten Lokalgeschichte, Nischenthemen und das Gegenteil von Reizüberflutung.
2026 lassen Schleswig-Holsteins Landesmuseen Blumen sprechen. Zwar ist das Schloss Gottorf wegen Sanierung geschlossen, dennoch finden auf der Schleswiger Museumsinsel und in den weiteren Häusern der Stiftung zahlreiche Ausstellungen statt.
Die Eutiner Festspiele stehen exemplarisch für eine grundsätzliche Frage: Welchen Stellenwert hat Kultur in der kommunalen Verantwortung? Die vergangenen Monate haben gezeigt, wie schnell ein funktionierendes System ins Wanken geraten kann, wenn politische Unterstützung fehlt. Sie haben aber auch gezeigt, dass bürgerschaftliches Engagement und wirtschaftliche Initiative in der Lage sind, gegenzusteuern.
Eine neue Studie zeigt: Das Europäische Hansemuseum (EHM) ist auch ein Motor für die Lübecker Wirtschaft. So hat es in den zehn Jahren seit seiner Eröffnung eine kumulierte Wertschöpfung von 35,4 Millionen Euro in der Region erzeugt. Die Erhebung macht deutlich, dass Kultur nicht nur identitätsstiftend ist, sondern auch einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor darstellt.
Es war ein magischer Moment. Ein Moment, in dem die Zuhörerinnen und Zuhörer den Atem anhielten, um den Zauber des Augenblicks nicht zu stören. Denn da vorne auf der Bühne saß Tatjana Karpouk am Flügel und ihre Musik verschmolz mit dem Zwitschern der Vögel und dem Rauschen des Windes im Wald.
Direkt nachdem man die Tür zu den Ausstellungsräumen öffnet, schallen Michael Jacksons Klassiker in den Ohren und die bunten Albumcover lachen einem entgegen. Man weiß direkt: Jetzt geht es um den King of Pop. Doch nicht nur das. Gleich am Eingang wird die Dualität des Künstlers als Ikone und als Mensch sichtbar.