Die Seele baumeln lassen und die Natur genießen. Sich auf Pfade der Vergangenheit begeben und von der Einzigartigkeit eines besonderen Ortes in den Bann ziehen lassen. All das ist möglich im 953 Einwohner zählenden Ort Tating auf der Halbinsel Eiderstedt. Denn hier ist der Hochdorfer Garten zu finden, der neben dem Schlossgarten Husum und dem Künstlergarten von Ada und Emil Nolde in Seebüll eines der bedeutendsten Gartendenkmale Nordfrieslands ist.
Die 40. Pole-Poppenspäler-Tage in Husum sind vorüber, und Birgit Empen vom Förderkreis, der das internationale Figurentheater-Festival seit den 1980er Jahren veranstaltet, muss erst einmal tief durchatmen. Denn die Festival-Tage sind für das ehrenamtliche Team immer Stress pur, verrät sie. Doch es hat sich gelohnt: Im Jubiläumsjahr traten zahlreiche Bühnen auf, die seit Langem zu festen Größen der Tage gehören. Aber die Zuschauer:innen konnten sich auch über Debüts freuen. Das Interesse war groß: Viele der abendliche Stücke waren ausverkauft, insgesamt gingen 80 Prozent aller Karten weg.
Aus Husum einen Wallfahrtsort für Puppenspieler zu machen. Diese Idee stand vor 40 Jahren am Anfang der Pole Poppenspäler-Tage. Wenn nun wieder Figurentheaterspieler*innen aus aller Welt in die Graue Stadt am Meer pilgern, lässt sich feststellen: Die Idee ist heute verwirklicht.
Der Gadendorfer Krug bei Lütjenburg ist ein ebendiger Kulturort auf dem Land. Dort treten Ensembles wie KneipenKlassik auf, eine Gruppe, die Klassik bewusst an ungewöhnliche Orte bringt. Auch Lesungen, Ausstellungen und Konzerte finden hier regelmäßig statt, getragen von ehrenamtlichem Engagement.
Uwe Lehmann engagiert sich im Netzwerk „Kunst im Norden“. Für kulturkanal.sh wirft er einen Blick auf die gebündelte Atelieröffnung am kommenden Wochenende in Angeln und Umgebung.
Ein musikalisches Gemeinschaftsprojekt mit Studierenden der Musikhochschule Lübeck (MHL) und dem dänischen Ensemble Storstrøm soll den Bau des Tunnels zwischen Fehmarn und Lolland begleiten. Zahlreiche Konzerte wollen die deutschen und dänischen Musikerinnen und Musiker entlang der Vogelfluglinie im Herbst geben. Das Projekt wird mit 80.000 Euro aus dem EU-Bürgerprojektefond bezuschusst, der durch Interreg Deutschland-Danmark und die Europäische Union getragen wird.
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