Ulrike Plötz vom Förderverein der Eutiner Festspiele schildert die aktuellen Entwicklungen rund um die Zukunft der Traditionsveranstaltung. Dabei gibt sie einen Einblick in die politischen Hintergründe und die Stimmung hinter den Kulissen.
Nach dem ersten Schock über die Absage der Spielzeit 2026 und die drohende Auflösung der Eutiner Festspiele haben auf allen Ebenen intensive Gespräche begonnen. Ziel ist klar: Die Eutiner Festspiele sollen erhalten bleiben – mit tragfähigen Strukturen und gemeinsamer Verantwortung von Stadt, Kreis, Land und Bürgerschaft.
Die Eutiner Festspiele, eines der bedeutendsten Kulturereignisse Schleswig-Holsteins, sagen ihre geplante Spielzeit 2026 ab und stehen vor dem endgültigen Aus. Grund ist das Scheitern der angestrebten Professionalisierung und kommunalen Unterstützung.
Die 40. Pole-Poppenspäler-Tage in Husum sind vorüber, und Birgit Empen vom Förderkreis, der das internationale Figurentheater-Festival seit den 1980er Jahren veranstaltet, muss erst einmal tief durchatmen. Denn die Festival-Tage sind für das ehrenamtliche Team immer Stress pur, verrät sie. Doch es hat sich gelohnt: Im Jubiläumsjahr traten zahlreiche Bühnen auf, die seit Langem zu festen Größen der Tage gehören. Aber die Zuschauer:innen konnten sich auch über Debüts freuen. Das Interesse war groß: Viele der abendliche Stücke waren ausverkauft, insgesamt gingen 80 Prozent aller Karten weg.
Der Landesmusikrat Schleswig-Holstein hat die Stimme zum Instrument des Jahres 2025 ausgerufen. Geschäftsführer Hartmut Schröder hofft, das Singen dadurch ein Stück weit mehr in den Alltag zu holen. Mit Blick auf die politische Situation hat er sich vorgenommen, seine Stimme stärker für Demokratie und und den Zusammenhalt einer pluralistischen Gesellschaft zu erheben.
Dürfen wir vorstellen? Das ist der „Kritzelschnipsel“, eine neue Reihe in der Riege der Miniaturen auf kulturkanal.sh.
Für die Umsetzung konnten wir den Grafiker und Comiczeichner Tim Eckhorst gewinnen.
Vom 4. bis 13. September lädt der Schleswig-Holsteinische Heimatbund erstmals landesweit zur HeimatVielfaltWoche ein. Hinter dem Motto „Heimat ist bunt“ steckt eine Frage, die weit über diese zehn Tage hinausreicht: Wem gehört Heimat und wie kann sie Menschen verbinden, ohne ihre Unterschiede aufzulösen?